Kleine Hilfsaktion e.V. Praktische Hilfe, die ankommt

IMAGE_261Aus einem Besuch in Kambodscha im Februar 2007 wurde für Kerstin Schalk und Roland Debschütz eine Lebensaufgabe. Mit ihrem ganz persönlichen Engagement und Spenden aus Deutschland wollten sie dazu beitragen, die Not der Menschen in einem der ärmsten Länder der Welt zu lindern. Was mit rein privaten Aktivitäten und wiederholten Reisen nach Kambodscha begann, ist seit 2010 ein eingetragener gemeinnütziger Verein: der Kleine Hilfsaktion e.V.

Vom jahrzehntelangen Bürgerkrieg und der darauf folgenden Schreckensherrschaft der Roten Khmer haben sich Land und Bevölkerung bis heute nicht erholt. Viele Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze und haben oft nicht genug zu essen für sich und ihre Familien. Sauberes Trinkwasser ist ein Luxus, den sich vor allem die Bewohner der Dörfer nicht leisten können. Ihre Lebenssituation wird zusätzlich erschwert durch eine fehlende soziale Infrastruktur, katastrophale hygienische Bedingungen und unzureichende medizinische Versorgung. Leidtragende sind vor allem die Kinder. Die Sterblichkeitsrate der unter Fünfjährigen liegt in einigen Gegenden bei 50 Prozent.

Das Ziel der Kleinen Hilfsaktion ist es, diesen Menschen – ganz besonders den Kindern – schnell und unbürokratisch zu helfen. Mit den Emergency-Projekten hilft der Verein effektiv vor Ort. Helfer vor Ort ermitteln Schicksale, die eine schnelle Hilfe bedürfen.

Neben diesen Notfall-Projekten investiert die Kleine Hilfsaktion in nachhaltige Langzeitprojekte. So betreibt der Verein etwa zwei Schulen für insgesamt rund 300 Kinder, zwei Kindergärten in Chy Hong und zwei „eigene“ Dörfer mit rund 70 vorher obdachlosen Familien. Durch engagierte humanitäre Projekte wie dem Projekt Augenlicht konnten außerdem bereits über 1.000 Menschen durch eine Brille oder Augenoperation das Augenlicht erhalten bleiben.